„Ich bin geborener Iserlohner. Meine Eltern waren Vertriebene. Sie sind na der Vertreibung auf dem Röderhof in Eberbach gelandet, weil in Reichelsheim auch meine Patentante Anna Schubert und mein Onkel Hans Schubert gelebt haben. Onkel Hans hatte einmal ein Café, das so genannte Café Bück-dich in der Bismarckstraße. Zuvor verkaufte er in der Sandgrube Eis. Später sind die beiden in das Haus am Dalles gezogen, das den meisten ja noch bekannt sein wird. Ich bin hier immer zweimal im Jahr gewesen, im Sommer meist sechs Wochen, im Winter meist zwei Wochen und habe als junger Mann, ab 14 bis ich etwas älter war, so bis 20, Eis im damals neuen Schwimmbad verkauft.
Ich wollte das Buch schreiben, weil es mir wichtig war, all die Menschen zu würdigen, mit denen ich meine Kindheit und Jugend verbracht habe, die mir als Einzelkind sehr viel bedeutet haben. Mit diesem Buch möchte ich an sie erinnern, damit sie nicht vergessen werden. Obwohl viele von Ihnen nicht mehr hier sind, sind sie immer noch in meinem Kopf.“
